Wednesday, April 23, 2008

Wien und sein Chor

Die Wiener Sängerknaben ist wohl der bekannteste Chor überhaupt in der Welt und mit weltweit jährlich um die 300 Konzerten auch sehr beliebt. Der Chor steht in der Tradition der Hofsängerknaben, die am 30. Juni 1498  von Kaiser Maximilian I. gegründet wurde. Die Aufgabe der ursprünglich zirka 14–20 Knaben war die musikalische Gestaltung der Heiligen Messe.

1924 wurden die “Wiener Sängerknaben” offiziell als Verein gegründet und bis heute zu einem professionellen Musikbetrieb ausgebaut. Als Übungsstätte und Internat dient ihnen seit 1948 das Palais im Wiener Augarten, das sich im 2 Bezirk von Wien befindet.

Heute gibt es ungefähr 100 verschiedene Wiener Sängerknaben, die auf vier Chöre aufgeteilt sind. Die Chöre sind nach den österreichischen Komponisten Bruckner, Haydn, Mozart und Schubert benannt. Diese Bezeichnungen sind allerdings nur intern gebräuchlich, nach außen treten sie immer als “Die Wiener Sängerknaben” auf. Auch das einstudierte Repertoire unterscheidet sich nicht wesentlich zwischen den Chören.

Unverkennbar sind die Knaben durch ihren Matrosenanzug. Der Grund für die Auftritte in Matrosenuniformen liegt schlicht und einfach darin, dass es bei deren Einführung nach dem Ende der Monarchie üblich war Kinder bürgerlicher Familien in Matrosenuniformen abzubilden. Die Wiener Sängerknaben tragen sowohl eine blaue Uniform, in der man sie auf Reisen, bei Presseterminen und vor allem bei Konzerten in Kirchen antrifft. Aber sie haben auch eine Galauniform, ein weißer besonders festlicher Matrosenanzug, für abendliche Auftritte in Konzertsälen mit klassischem Programm.

Neben den traditionellen Diensten in der Wiener Hofmusikkapelle, begeben sich die Wiener Sängerknaben, die sich zum größten Teil selbst und ohne staatliche Hilfe finanzieren, mehrmals jährlich auf Konzerttournee. Tradition haben die jährlichen Besuche der Wiener Sängerknaben in den USA und Japan, wo sie sich besonderer Beliebtheit erfreuen dürfen. Aber auch Kontinental-Asien (regelmäßig China, Singapur und Südkorea), und Taiwan wird von den Wiener Sängerknaben bereist. Regelmäßige Auftritte finden auch in Australien, Südamerika und natürlich auch in Europa statt.

In Österreich gelten sie neben den Wiener Philharmonikern, Salzburg, Wien und Mozart als eine der bekanntesten Begriffe. Von österreichischen Politikern gern als „jüngste Botschafter Österreichs“ bezeichnet sind sie heute ein Aushängeschild Österreichs in der Welt.

Wenn Sie Lust bekommen haben die Wiener Sängerknaben einmal live mitzuerleben, aber in Ihrer Stadt in nächster Zeit kein Konzert gibt, dann verbringen Sie doch einfach mal den nächsten Urlaub in Wien. Denn Wien hat neben dem weltberühmten Knabenchor noch vieles mehr zu bieten. Besonders jetzt wenn die Europameisterschaft im Juni beginnt lohnt es sich doppelt Wien zu besuchen. Weitere Informationen über Wien bekommen Sie auf verschiedenen Seiten im Internet. Wenn Sie noch keine passende Unterkunft in Wien haben sollten, gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten auch direkt im Zentrum etwas zu finden. Einfach mal ausprobieren… Viel Spass schon mal in Wien!

Posted by Heidi at 16:19:12 | Permalink | No Comments »

Wednesday, April 2, 2008

Leckere Wiener Schmankerl…

Die Wiener Küche gehört weltweit zu besten und ist international ein Begriff. Nun, woran denkt man zuerst, wenn einem der Gedanke an Essen und Wien in den Kopf kommt? Ganz klar, da ist die Sachertorte, der Kaiserschmarrn oder der Palatschinken.

Tja, das wohl berühmteste Dessert mit der gleichzeitig am besten gehüteten Rezeptur ist die Sachertorte. Jeder liebt sie, jeder will sie, niemand kennt das Originalrezept. Da bleibt nur eins, nach Wien fahren, die Original Sachertorte genießen und selbst versuchen das Rätsel zu knacken. Dabei ist es kein Problem eine passende Ferienwohnungen in der Stadt Wien zu finden, falls ihr nicht schon Original- Wiener seid.

Der Kaiserschmarrn ist eine Art Pfannkuchen und besteht aus reichlich Eiern. Das ganze Gemisch wird in der Pfanne goldbraun gebraten und am Ende in kleine Stücke zerissen und nochmals gebraten. Bei Belieben können Rosinen untergemischt werden. Wie der Kaiserschmarrn ist auch der Palatschinken ein dünner Pfannkuchen, dessen Füllung aus Quark, Rosinen und Rum besteht. Diese wird auf den Pfannkuchen gestrichen und aufgerollt, dann halbiert und im Ofen gebacken.

Dies und noch mehr süße Gerichte, beispielsweise der Apfelstrudel, hat Wien zu bieten. Der Erfolg liegt in der Vielfalt. Der Kaiser und sein Hofstaat liebten gut zu speisen und ließen allerlei Rezepte aus aller Welt, besonders aus dem Süden, zubereiten.

Wenn ihr also auch wie die Kaiser in den früheren Jahren speisen wollt, dann solltet ihr nach Wien gehen. Das Wasser wird euch im Mund zusammenlaufen… Mehr Informationen Wien bekommt ihr hier.

Posted by Heidi at 14:16:04 | Permalink | No Comments »